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Redebeitrag zur Demo gegen die Kürzungen im Schul- und Hochschulbereich „solidarisch*laut*stark“

Posted on Dezember 14, 2011 by

Seit 2009 bin ich selbst im Bildungsstreik aktiv. Gemeinsam mit vielen engagierten, kreativen Köpfen haben wir versucht auf vielfältige und aktionsreiche Weise die Politik auf die schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses hier im Land aufmerksam zu machen. Wir hatten eine bunte Aktionswoche im Sommersemester 2009 und die Hochschulbesetzungen im Wintersemester 2009/2010. Studierende und Schüler*innen gehen seit 2009 wieder vermehrt auf die Straßen, um auf Probleme im maroden Bildungssystem aufmerksam zu machen. Dozierende und Lehrer*innen klagen verstärkt über genau diese Probleme. Und was tut die Politik? Nichts? In Anbetracht der Sparvorhaben wäre das wahrscheinlich noch die beste Handlungsalternative. Stattdessen wird überall im Bildungsbereich der Rotstift angesetzt.

Brandenburg ist was die Betreuung von Studierenden durch Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen betrifft bundesweit auf einem der letzten Plätze zu verorten. Junge, aufstrebende Akademiker*innen werden an den Hochschulen vermehrt beschäftigt, um die Situation abzufedern. Die bekommen aber keine ordentlichen Verträge und damit Planungssicherheit für ihren eigenen beruflichen Werdegang. Nein, sie werden mit Knebbelverträgen abgespeist, obwohl sie eigentlich Unterstützung bräuchten, um in der wissenschaftlichen Welt Fuß fassen zu können.

Hochschulen werden durch ein rigides Mittelverteilungsmodell, was auf der Grundlage von Studierendenzahlen die Finanzmittel zuteilt, dazu angehalten immer mehr Studierende aufzunehmen und Studierende, die länger als die Regelstudienzeit für ihren Abschluss brauchen, schnellstmöglich los zu werden, ja regelrecht vor die Tür zu setzen. Das brandenburgische Hochschulgesetz, welches von den Regierungsparteien so vehement verteidig wird, stellt es den Hochschulen frei, Fristen festzulegen, die den Rauswurf von Studierenden rechtfertigen. In Cottbus führt das dazu, dass Studierende die nicht in jedem Semester mindestens 30 LPs erreichen, ab dem 3. Semester einen Brief bekommen, in dem sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Regelstudienzeit, was anscheinend als Studienzeithöchstdauer verstanden wird, so nicht eingehalten werden kann. Auch an anderen Hochschulen wird so verfahren. Und was tut die Regierung? Sie redet davon, dass wir ihnen solche Fälle erst am besten namentlich zeigen müssen, damit dieses Thema überhaupt einmal angesprochen wird. Das heißt wir sollen abwarten und zusehen wie den ersten Studierenden durch eine Zwangsexmatrikulation, also einen deutschlandweiten Ausschluss aus diesem Studienfach, die Zukunft verbaut wird, bevor die Politik sich mit diesem Thema befassen will? Dankeschön, das ist wirklich progressive Politik!

Die Landesregierung gibt viel Geld aus, um alles mögliche im Hochschulbereich evaluieren und prüfen zu lassen. So gibt es einen Bericht zur Umsetzung von Bologna in Brandenburg zu dem viele Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit befragt wurden. Und wie viele Studis wurden dazu angehört? Einer! Bei über 50.000 Studierenden im Land.
Dann gibt es da noch die Hochschulstrukturkommission von der mensch vielleicht schon mal etwas in den Medien gehört oder gelesen hat. Eine Expert*innenkommission, die die Hochschulstruktur im Land analysieren und verbessern soll. In dieser Kommission ist nicht ein Mensch, der an einer Kunsthochschule arbeitet oder doziert und trotzdem musste sich auch die Hochschule für Film und Fernsehen, Konrad Wolf, dieser Prozedur unterziehen. Nach Studierendenvertreter*innen brauch mensch in dieser Kommission gar nicht erst zu suchen! Hinzu kommt, dass es eigentlich egal zu sein scheint, was in deren endgültigen Bericht steht, denn auf dem wird gar nicht erst gewartet und jetzt sollen wir angefangen zu sparen. Ist ja auch richtig, da es schließlich sowieso egal ist, was im Bericht steht. Es werden nur die Stelle benutzt die von Sparpotentialen sprechen und der Rest ist eine schöne Dekoration für den Mülleimer von innen.

Liebe Politik, ihr sagt: Investitionen in Wissenschaft, Forschung und Innovationen sind Investitionen in die Zukunft und bleiben zentrale Bausteine für die künftige Entwicklung des Landes (Koavertrag rot-rot). Wissenschaft besteht aber nicht nur aus Naturwissenschaft und die Lehre an Hochschulen ermöglicht es erst zukünftige Wissenschaftler*innen hervorzubringen, also nehmt euch selbst in die Verantwortung und setzt das um, was ihr selbst als wichtig deklariert!

Hört auf, uns etwas von Sachzwängen zu erzählen, denn wir sitzen in den überfüllten Hörsälen und versuchen Konsultationstermine bei unseren Profs zu bekommen. Wir teilen uns in manchen Vorlesungen zu dritt einen Stuhl und müssen wochenlang auf wichtige Bücher warten, die es nur einmal in der Bibliothek gibt. Wir stehen unter Zeitdruck aufgrund eurer gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben keine Zeit mehr im Studium nach links und rechts zu sehen und durch sogenannte Softskills uns ein eigenes Profil zu geben! Euren Märchen glaubt niemensch mehr und deshalb könnt ihr euch die Luft auch sparen, denn ihr betreibt:

Bildungsklau im ganzen Land! Unsere Antwort: Widerstand!!!



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Mitgliederversammlung der BrandStuVe 9. Dez

Posted on November 29, 2011 by

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

 am 9. Dezember findet wieder eine Mitgliederversammlung der BrandStuVe statt. In der Sitzung soll ein neuer Sprecher*innenrat gewählt werden (sofern sich Kandidat*innen finden sollten), von daher bitte ich jede Hochschule unbedingt eine*n Vertreter*in zur Sitzung zu entsenden! Die Veranstaltung findet um 13.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Studentenwerks statt. Der Raum müsste 0.42 sein, wird aber vor Ort auch ausgeschildert.

Zu den Themen:

– Jahresentlastung des alten Sprecher*innenrates

– Wahl des neuen Sprecher*innenrates

– BbgHg

– Mieterverein

Wir wollen die Sitzung thematisch nicht überladen, wenn jedoch noch wichtige Themen aufgenommen werden sollen, kann dieses auf jeden Fall gern passieren.

Liebe Grüße,

Johannes und Katja

Sprecher*innen der BrandStuVe



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Mitgliederversammlung am 7.Oktober 12.30 Uhr

Posted on September 27, 2011 by

Liebe Mitglieder der BrandStuVe, liebe Interessierte,

Hiermit möchte ich euch kurzfristig zur MV am Freitag den 7. Oktober 2011 um 12:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Studentenwerkes Potsdam einladen. Eine genaure Raumangabe wird demnächst hier bekannt gegeben.

Bisherige TO:

1. Begrüßung
2. Bericht SprecherInnenrat
3. Hochschulstrukturkommission

  • Termin am 4.November

4. BbgHg Novelle

  • Kritikpunkte
  • Arbeitskreis

5. Sprecher*innenrat

  • Ausschreibung
  • Wahltermin 9.Dezember
  • Bewerbung

6. Sonstiges

Bei weiteren Punkten für die Tagesordnung, schreibt uns eine E-Mail an: brandstuve@asta.uni-potsdam.de

Für kleine Verköstigungen wird gesorgt.



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Nachwahl des Sprecher*innenrat der Brandenburgischen Studierendenvertretung (BrandStuVe)

Posted on Juni 14, 2011 by

Die in der BrandStuVe zusammengeschlossenen Studierendenschaften des Landes Brandenburg wollen sich auch in Zukunft intensiv in das hochschulpolitische Geschehen einmischen und studentische Belange in die Öffentlichkeit rücken. Dies soll sowohl durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit geschehen als auch durch Aktionen an den einzelnen Hochschulen, die landesweit koordiniert werden. Zusätzlich will die BrandStuVe auch eigene Ideen und Vorstellungen entwickeln und diese in den Diskurs einbringen.

Zur Wahrnehmung diese Aufgaben, wird ein SprecherInnenrat aus 2-7 Studierenden von der Mitgliederversammlung der BrandStuVe gewählt, der verschiedene Aufgaben der Koordination und in den Bereichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen soll, um die Möglichkeiten der BrandStuVe zu stärken, die Interessen der Studierenden erfolgreich zu vertreten. Ein Schwerpunkt ist die weitere Institutionalisierung der BrandStuVe auf Landesebene.

Die Amtszeit beginnt am 24.06.2011 und endet mit dem 31.12.2011. Die Arbeitszeit wird sich nicht gleichmäßig verteilen. Daher ist eine hohe Flexibilität der Mitglieder des SprecherInnenrats in Bezug auf Zeitplanung unabdingbar. Mitglieder des SprecherInnenrats sollten in hohem Maße zu selbständiger Arbeit fähig sein. Von großer Bedeutung sind des weiteren Belastbarkeit, diplomatisches Geschick und Kontaktfreude, sowie die Fähigkeit im Team zu arbeiten, Kompetenzen im Konfliktmanagement und Diskussions- sowie Präsentationserfahrung.

Welche Aufgaben kommen auf mich zu?

Die Hauptaufgabe liegt in der Koordination der Arbeit der einzelnen Studierendenvertretungen, zusätzlich können auch Vertretungsaufgaben hinzukommen. Konkrete Aufgaben sind z.B.:

  • Teilnahme an den Sitzungen der BrandStuVe
  • Selbständiges Verfolgen der Aktivitäten der einzelnen Hochschulen
  • Kurzberichte über aktuelle Aktivitäten in der Regel in jeder Sitzung der BrandStuVe
  • Kontaktpflege zu den Hochschulen sowie Erreichbarkeit für deren VertreterInnen
  • Unterstützung der StudierendenvertreterInnen der einzelnen Hochschulen bei der Absprache, Koordination und gegebenenfalls gemeinsamen Ausführung ihrer Arbeit
  • Zentrale Aufgaben in der Planung, Durchführung und Nachbereitung landesweiter Aktionen, inhaltlicher Projekte sowie der Mitgliederversammlungen
  • Eigenständiges Vertreten der Beschlüsse der BrandStuVe gegenüber dem Wissenschaftsministerium, weiteren hochschulpolitischen AkteurInnen und den Medien
  • Pflegen der Internetseite und Betreuung der Email-Korrespondenz
  • aktive Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit
  • halbjährlicher Rechenschaftsbericht

Wer kann kandidieren?

Die Kandidatin/der Kandidat muss Studierende/r einer BrandStuVe-Mitgliedshochschule sein. Es wird angestrebt, dass der SprecherInnenrat mindestens zur Hälfte aus Frauen sowie aus VertreterInnen von Fachhochschulen besteht. Er besteht mindestens aus zwei und maximal aus neun Studierenden (nicht mehr als ein/e Studierende/r pro Studierendenschaft).

Wo kann ich nachfragen? / Wo und wie kann ich mich bewerben?

Du kannst Dich bei Nachfragen an Deinem AStA bzw. Dein Stura/StuPa wenden. Wenn du dich entschieden hast zu kandidieren, kannst du deine Bewerbung (kurzer Lebenslauf, Motivation, etc.) bis zum 22. Juni 2011 an brandstuve@mail.asta.uni-potsdam.de senden.

 

Die in der BrandStuVe zusammengeschlossenen Studierendenschaften des Landes Brandenburg wollen sich auch in Zukunft intensiv in das hochschulpolitische Geschehen einmischen und studentische Belange in die Öffentlichkeit rücken. Dies soll sowohl durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit geschehen als auch durch Aktionen an den einzelnen Hochschulen, die landesweit koordiniert werden. Zusätzlich will die BrandStuVe auch eigene Ideen und Vorstellungen entwickeln und diese in den Diskurs einbringen.

Zur Wahrnehmung diese Aufgaben, wird ein SprecherInnenrat aus 2-7 Studierenden von der Mitgliederversammlung der BrandStuVe gewählt, der verschiedene Aufgaben der Koordination und in den Bereichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen soll, um die Möglichkeiten der BrandStuVe zu stärken, die Interessen der Studierenden erfolgreich zu vertreten. Ein Schwerpunkt ist die weitere Institutionalisierung der BrandStuVe auf Landesebene.

Die Amtszeit beginnt am 24.01.2011 und endet mit dem 31.12.2011. Die Arbeitszeit wird sich nicht gleichmäßig verteilen. Daher ist eine hohe Flexibilität der Mitglieder des SprecherInnenrats in Bezug auf Zeitplanung unabdingbar. Mitglieder des SprecherInnenrats sollten in hohem Maße zu selbständiger Arbeit fähig sein. Von großer Bedeutung sind des weiteren Belastbarkeit, diplomatisches Geschick und Kontaktfreude, sowie die Fähigkeit im Team zu arbeiten, Kompetenzen im Konfliktmanagement und Diskussions- sowie Präsentationserfahrung.

Welche Aufgaben kommen auf mich zu?

Die Hauptaufgabe liegt in der Koordination der Arbeit der einzelnen Studierendenvertretungen, zusätzlich können auch Vertretungsaufgaben hinzukommen. Konkrete Aufgaben sind z.B.:

  • Teilnahme an den Sitzungen der BrandStuVe
  • Selbständiges Verfolgen der Aktivitäten der einzelnen Hochschulen
  • Kurzberichte über aktuelle Aktivitäten in der Regel in jeder Sitzung der BrandStuVe
  • Kontaktpflege zu den Hochschulen sowie Erreichbarkeit für deren VertreterInnen
  • Unterstützung der StudierendenvertreterInnen der einzelnen Hochschulen bei der Absprache, Koordination und gegebenenfalls gemeinsamen Ausführung ihrer Arbeit
  • Zentrale Aufgaben in der Planung, Durchführung und Nachbereitung landesweiter Aktionen, inhaltlicher Projekte sowie der Mitgliederversammlungen
  • Eigenständiges Vertreten der Beschlüsse der BrandStuVe gegenüber dem Wissenschaftsministerium, weiteren hochschulpolitischen AkteurInnen und den Medien
  • Pflegen der Internetseite und Betreuung der Email-Korrespondenz
  • aktive Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit
  • halbjährlicher Rechenschaftsbericht

Wer kann kandidieren?

Die Kandidatin / der Kandidat muss Studierende/r einer BrandStuVe-Mitgliedshochschule sein. Es wird angestrebt, dass der SprecherInnenrat mindestens zur Hälfte aus Frauen sowie aus VertreterInnen von Fachhochschulen besteht. Er besteht mindestens aus zwei und maximal aus neun Studierenden (nicht mehr als ein/e Studierende/r pro Studierendenschaft).

Die in der BrandStuVe zusammengeschlossenen Studierendenschaften des Landes Brandenburg wollen sich auch in Zukunft intensiv in das hochschulpolitische Geschehen einmischen und studentische Belange in die Öffentlichkeit rücken. Dies soll sowohl durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit geschehen als auch durch Aktionen an den einzelnen Hochschulen, die landesweit koordiniert werden. Zusätzlich will die BrandStuVe auch eigene Ideen und Vorstellungen entwickeln und diese in den Diskurs einbringen.

Wo kann ich nachfragen? / Wo und wie kann ich mich bewerben?

Du kannst Dich bei Nachfragen an Deinem AStA bzw. Dein Stura/StuPa wenden. Wenn du dich entschieden hast zu kandidieren, kannst du deine Bewerbung (kurzer Lebenslauf, Motivation, etc.) bis zum 22.Juni 2011 an brandstuve@mail.asta.uni-potsdam.de senden.



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Einladung zur Mitgliederversammlung am 24. Juni

Posted on Juni 14, 2011 by

Liebe Mitglieder der BrandStuVe, liebe Interessierte,

 

am 24. Juni ist es wieder soweit, die monatliche Mitgliederversammlung tagt. Die Sitzung beginnt (pünktlich!!!) um 15 Uhr.

 

Wir treffen uns dieses Mal im Potsdamer Hauptbahnhof, sind also zu Besuch in den neuen Räumlichkeiten des Studentenwerks Potsdam. Dort treffen wir uns im kleinen Sitzungssaal. Da das StuWe gerade noch dabei ist, die letzten Umzugsreste zu beseitigen, kann ich euch leider noch keine Raumbezeichnung geben. Wir werden aber vor Ort am 24. alles ausschildern.

 

Bisherige Themen:

–         Nachwahl Sprecher*innenrat bzw. Wie soll es weiter gehen?

–         Ministeringespräch am 28. Juni

–         Hochschulstrukturkommission

 

Für weitere Themenvorschläge meldet euch einfach.

 

Liebe Grüße,

die Katja für den Sprecher*innenrat



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